Verkehrte Welt - Der Film
Von Torsten Stoll in einer Inszenierung von Torsten Stoll

Verkehrte Welt - Der Film

(Eintritt frei)

Zwei Familien erleben durch eine politische Veränderung auf dramatische Weise, wie sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen ändert, als sich eine dunkle Wolke über das Land ausbreitet. 

Das Verhältnis der befreundeten Familien wird durch Misstrauen und Angst bestimmt. Doch nicht nur in ihrem Umfeld kommt es zu Spannungen, es scheint, dass sich das ganze Land in zwei Lager teilt. 


Die DarstellerInnen spielen deutsche Familien, die miterleben, wie die nationalsozialistische   "Deutsche-Ekel-Partei", kurz "DEP", die Macht ergreift und die Bevölkerung schikaniert. 

Die DarstellerInnen bieten uns einen Perspektivwechsel an und zeigen auf, dass Flucht überall auf der Welt passieren kann. 


Seit 2016 arbeitet der Regisseur Torsten Stoll zusammen mit 30 Jugendlichen aus neun Nationen an dem Theater-Projekt „Verkehrte Welt“.

Das Drehbuch entstand gemeinsam mit den Darstellenden. 2018 wurde aus dem Theaterstück der Film, der im September 2019 Premiere im Hanauer Kinopolis feierte. 


Dieser Film wurde unterstützt und finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung durch das Bundesprogramm Kultur macht Stark und den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V.


Träger ist der Bürgerverein Soziales Erlensee e.V., der das Projekt gemeinsam mit der Georg-Büchner Schule, dem Familienzentrum, Kita An der Gende und dem TKJE durchführt.


EINTRITT FREI

Sa. 23.11.2019 17:00 Uhr Karten reservieren für 23.11.2019

Darsteller: Sara Krasniqi, Zana Krasniqi, Roeen Babakerkhel, Hania Haidari, Mizgin Acar, Dana Wahbii, Berrin Seizgen, Sarya Akbulut, Silan Akbulut, Ramin Babakerkhel, Siyar Akman, Zilan Akman, Wassim Isber, Jan Chokat, Dalia Wahbi, Mouad Ezzouine. REGIE: Torsten Stoll

BERLIN: Raabe und Müller zu Gast bei Hauptstadtpremiere

Bundestagsabgeordneter Sascha Raabe, der das Projekt schon seit längerem begleitet und bereits im vergangenen Jahr besucht hatte, zeigte sich nach der Aufführung sichtlich bewegt:

„Es ist wirklich beklemmend, wie die Jugendlichen ihre Erlebnisse im Stück und im Tanz verarbeiten. Sie zeigen uns drastisch, wie es wäre, wenn wir in ihrer Lage wären und hier bei uns extreme Parteien wieder die Macht erlangen und wir in unserem Land nicht mehr frei und friedlich leben könnten.“

Raabe dankte anschließend den Jugendlichen für ihre Arbeit: „Ich finde es wirklich großartig, was ihr hier auf die Beine gestellt habt und dass ihr in so kurzer Zeit derart gut unsere Sprache gelernt habt. Ihr seid das beste Beispiel für gelungene Integration.“


Er könne nur jedem empfehlen, sich das Stück anzusehen und diesen Perspektivwechsel einmal selbst mitzuerleben, so Raabe.

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